Fürstenberg/Havel

Angezeigt werden 3 Einträge aus Fürstenberg/Havel
In der Bahnhofstraße befindet sich die Sankt Hedwig Kirche der katholischen Gemeinde Fürstenbergs.
Im Januar 1903 erhielten die Katholiken offiziell das Recht der Religionsausübung. Die Gottesdienste hielt man in verschiedenen Räumen ab. 1924 wurden die Gebäude (1 Fabrikgebäude und ein Wohnhaus) von der Seelsorgstelle Neustrelitz gekauft. Durch immer mehr werdende Mitglieder wurde der Gemeinderaum zu klein und somit auf das ganze Obergeschoß erweitert.
Im Dezember 1969 bekam die Kirche eine Orgel. Seit den 01. Juni 1971 hat die katholische Kirche den Status einer Kirchengemeinde mit einem eigenen Pfarrgemeinderat.
Foto: Stephan Bader, Fürstenberg/Havel 2005
Angezeigt werden 3 Einträge aus Fürstenberg/Havel
In der Fritz-Reuter-Straße befindet sich die neuapostolische Kirche. Durch das große Kreuz am Giebel ist sie schon von weitem erkennbar.
Die Anfänge des neuapostolischen Glaubens in unserer Region gehen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Vermutlich fand am 01.August 1897 die erste Versiegelung (wichtige Glaubenshandlung) in Ravensbrück statt. In den Folgejahren erhöhte sich die Mitgliederzahl.
Im Jahr 1932 wurde mit dem Bau des Gotteshauses begonnen und 1933 vom Apostel Scheel aus Stettin geweiht.
Am 11.August 1845 fand die Grundsteinlegung der Kirche statt. Der gelbe Backsteinbau in Kreuzform, mit westlichen Chorpolygon und beherrschender Turmfassade im Osten ist nach Plänen des Baurates Friedrich Wilhelm Buttel entstanden. Ein schlanker achteckiger Turm mit Spitze erhebt sich auf dem mittleren quadratischen galeriebekrönten Unterbau.
Der Bau, der im neubyzantinischen Stil erbauten Kirche, dauerte drei Jahre. Am 22. Oktober 1848 feierte man die Einweihung.
Ein großer Taufstein aus dunkel-geäderten Marmor wurde 1848 von der Großherzogin von Mecklenburg-Srelitz gestiftet.
Foto: K. Klug, Neuglobsow (Winter 2003)
